Franz Zimmermann · Aktuelles
Fluoride im natürlichen Mineralwasser.
14. Februar 2023 · Trinkwasser

Ein nüchterner Blick auf ein emotional aufgeladenes Thema.
Natürliche Mineralwässer tragen in Deutschland mehr als bisher angenommen zur Fluoridaufnahme der Kinder bei. Ein Artikel von U. Freund und A. Thumeyer dokumentiert: Mineralwässer bis 1,5 mg/l müssen den Fluoridgehalt nicht extra kennzeichnen, höhere Konzentrationen sind kennzeichnungspflichtig.
Wichtiger Warnhinweis: „Enthält mehr als 1,5 mg/l Fluorid: Für Säuglinge und Kinder unter sieben Jahren nicht zum regelmäßigen Verzehr geeignet."
Wer empfindlich ist, schwanger ist, Kleinkinder hat, sollte den Fluorid-Gehalt seines Lieblings-Mineralwassers kennen. Die Werte stehen auf jedem Etikett, oft klein. Für die Säuglingszubereitung sollte das Wasser maximal 0,7 mg Fluorid pro Liter enthalten.
Auf Vorträgen wird Franz oft gefragt, welche Marke „die richtige" sei. Die ehrlichste Antwort: die Quelle ist wichtiger als das Marketing. Ein lokaler Brunnen aus einer geschützten Quellregion kann sauberer sein als eine Marke aus dem Discounter.
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