
29. Juli 2020 · Beitrag im Newsroom
Wasser nimmt Signale auf, speichert sie und gibt sie weiter — das ist die zentrale These von Prof. Eshel Ben-Jacob, israelischem Physiker und ehemaligem Präsidenten der Physikalischen Gesellschaft Israels.
1998 entwickelte Ben-Jacob ein Experiment mit Petrischalen: eine Probe mit unbehandeltem Wasser, eine mit elektromagnetisch behandeltem Wasser, beide mit identischem Nährmedium. Das Bakterienwachstum unterschied sich deutlich — die behandelte Probe zeigte „deutlich gesteigertes Bakterienwachstum und komplett andere Musterbildung".
Die methodische Innovation: Bakterien als „biologisches Messinstrument". Sie sind „den Faktor 1.000 sensibler" als jedes herkömmliche physikalische Messgerät und reagieren auf subtile Veränderungen im Trägermedium Wasser.
Auch Johann Grander hatte schon Jahre zuvor Bienen als Messinstrument verwendet — die unterschieden in seinen Versuchen klar zwischen belebtem und unbelebtem Wasser. Zwei Forscher, derselbe Befund: Wasser merkt sich, was mit ihm passiert.